CDU Kreisverband Gelsenkirchen

Sommertour:

CDU-Europaabgeordneter Dennis Radtke informiert sich bei Uniper über die Energiezukunft des Kraftwerks Scholven

Gelsenkirchen. Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour besuchte der CDU-Europaabgeordnete für das Ruhrgebiet, Dennis Radtke MdEP, das Uniper-Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen. Gemeinsam mit den CDU-Landtagskandidaten Hobie Fischbach und Nils-Peder Dobratz und weiteren Mandatsträgern der CDU Gelsenkirchen informierte sich der sozialpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament und Bundesvorsitzende der CDA über die Zukunft des traditionsreichen Energiestandorts und die Herausforderungen der Energiewende.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Transformation des Standorts zum „Energy Transformation Hub Rhein-Ruhr“, der schrittweise Kohleausstieg, der Aufbau wasserstofffähiger Kraftwerkskapazitäten sowie die Bedeutung einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung für Industrie und Beschäftigung. Uniper entwickelt Scholven zu einem modernen Energie- und Technologiestandort mit H₂-fähigen Kraftwerken und einer Demonstrationsanlage zur Ammoniakspaltung für die Wasserstoffwirtschaft.


„Wer industrielle Wertschöpfung erhalten will, muss für eine sichere Energieversorgung sorgen. Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen eine Energiepolitik, die Arbeitsplätze schützt und gleichzeitig den Weg zur Klimaneutralität ermöglicht“, betonte der CDU-Politiker Dennis Radtke.


Der CDU-Europaabgeordnete unterstrich, dass die energieintensive Industrie in der Metropole Ruhr auf verlässliche politische Rahmenbedingungen angewiesen sei. „Europa muss den Unternehmen den Rücken stärken, statt sie mit immer neuen Belastungen zu überfordern. Die Transformation gelingt nur, wenn Investitionen möglich bleiben und industrielle Produktion auch künftig in Deutschland wirtschaftlich stattfinden kann.“


Mit Blick auf den Wasserstoffhochlauf erklärt Radtke: „Gerade das Ruhrgebiet kann Vorreiter der industriellen Transformation werden. Dafür brauchen wir Tempo beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur, Planungssicherheit und eine Politik, die Innovation ermöglicht statt verhindert.“


Dennis Radtke hob die Bedeutung des Standorts für die wirtschaftliche Zukunft der Region hervor. Im Gespräch mit der Kraftwerkleitung und Vertretern der Beschäftigten ging es auch um Fachkräftesicherung, Investitionsbedingungen und die Rolle Europas bei der industriellen Transformation.


Der Besuch des Uniper Kraftwerks Scholven war eine weitere Station der Sommertour 2026, mit der Dennis Radtke MdEP Unternehmen, soziale Einrichtungen und Arbeitgeber im Ruhrgebiet besucht, um den direkten Austausch Menschen in der Metropole Ruhr zu suchen und neue Impulse für seine parlamentarische Arbeit im Europäischen Parlament aufzunehmen.