Stärkung des Ehrenamts durch GEMA-Pauschalvertrag
Die CDU Gelsenkirchen begrüßt den neuen Pauschalvertrag zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der GEMA ausdrücklich, der eine spürbare finanzielle Entlastung für ehrenamtlich getragene Vereine und Organisationen im gesamten Land bringt. Mit der Vereinbarung übernimmt das Land künftig die GEMA-Gebühren für bis zu vier Veranstaltungen pro Jahr, sofern die festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind. Davon profitieren insbesondere gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Vereine, die das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens in unseren Städten und Stadtteilen bilden.
Für Nordrhein-Westfalen stellt diese Entscheidung einen wichtigen Schritt zur Stärkung des Ehrenamts dar. Rund 33.500 Vereine im Land können durch die Regelung entlastet werden. Die Landesregierung stellt hierfür rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, bürokratische und finanzielle Hürden abzubauen, damit mehr Mittel direkt in die Vereinsarbeit vor Ort fließen können.
Gerade in Gelsenkirchen leisten Sportvereine, Kulturinitiativen, Brauchtumsvereine und soziale Organisationen täglich wertvolle Arbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Veranstaltungen wie Sommerfeste, Stadtteilfeste oder Vereinsjubiläen sind zentrale Orte der Begegnung. Dass diese Arbeit nun durch eine landesweite Pauschalregelung unterstützt wird, ist ein wichtiges politisches Signal der Anerkennung.
Dazu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Hobie Fischbach: „Das Ehrenamt ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts. Jede Maßnahme, die Vereine von finanziellen und bürokratischen Lasten befreit, stärkt unmittelbar das Miteinander vor Ort. Der neue GEMA-Pauschalvertrag ist genau ein solcher Schritt in die richtige Richtung.“
Die Regelung gilt für Veranstaltungen ohne Eintrittsgeld und unter klar definierten Rahmenbedingungen, insbesondere hinsichtlich Veranstaltungsgröße und vorheriger Anmeldung. Damit wird eine zielgerichtete und unbürokratische Unterstützung sichergestellt.