Neumitgliederempfang der CDU im Bezirksverband Ruhr in den Flottmann-Hallen Herne
Herne. Beim Neumitgliederempfang der CDU im Bezirksverband Ruhr in den Flottmann-Hallen in Herne hatten neue Mitglieder aus dem gesamten Ruhrgebiet die Gelegenheit, die politische Arbeit der CDU näher kennenzulernen und mit Vertretern der Partei direkt ins Gespräch zu kommen. Das Veranstaltungsformat setzte auf ein politisches „Speed-Dating“: An sechs Thementischen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im 15-Minuten-Rhythmus unterschiedliche Politikfelder diskutieren und Fragen stellen.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen zentrale Themen wie Mobilität und Verkehr, Innere Sicherheit, Kommunalpolitik, Europa und Soziales, Migration, Umwelt und Klima sowie Wirtschaft. Ziel der Veranstaltung war es, neuen Mitgliedern einen niedrigschwelligen Einstieg in politische Debatten zu ermöglichen und zugleich Raum für Austausch, Anregungen und persönliche Begegnungen zu schaffen.
Den Thementisch „Wirtschaft“ betreuten Hobie Fischbach aus Gelsenkirchen gemeinsam mit Christina Küsters aus Mülheim an der Ruhr. In zahlreichen Gesprächen wurden dabei insbesondere Fragen rund um Innovation, Start-ups, Digitalisierung, steuerliche Rahmenbedingungen, technologische Entwicklungen sowie Bildungs- und Ausbildungsmarktpolitik diskutiert. Gerade für das Ruhrgebiet seien diese Themen von besonderer Bedeutung, wenn es darum gehe, den Strukturwandel erfolgreich zu gestalten und neue wirtschaftliche Perspektiven für die Region zu eröffnen. Von besonderem Interesse waren für die Neumitglieder vor allem die Themen „KI“ als Antrieb für Strukturwandel in der Arbeitsmarktpolitik, kommunale Standortfragen zu Wirtschaftsflächen, die verschiedenen Steuersätze im Ruhrgebiet oder die Aktivrente, die in vielen Teilen nicht zum Zuge kommt, da ältere Arbeitnehmer nicht gefragt seien.
Im Anschluss an den offiziellen Teil bot sich bei einem gemeinsamen Ausklang die Gelegenheit zum weiteren Austausch und zur Vernetzung. Viele Gespräche wurden in informeller Atmosphäre fortgeführt.
Fischbach dankte insbesondere der Bezirksmitgliedsbeauftragten Sarah Kramer für die hervorragende Organisation der Veranstaltung sowie dem Bezirksvorsitzenden Thomas Kufen für die Initiative zu diesem Format. Der Vormittag habe gezeigt, wie groß das Interesse neuer Mitglieder sei, sich aktiv in politische Diskussionen einzubringen und die Zukunft des Ruhrgebiets mitzugestalten.