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17.03.2021, 12:44 Uhr
6 Millionen für Kohlenbunkerensemble im Nordsternpark
Ehemalige Oberbürgermeister Frank Baranowski und Oliver Wittke MdB werben in Berlin erfolgreich für Projekt aus Gelsenkirchen
Mit der Unterschrift von Bundesbauminister Horst Seehofer ist es offiziell: Die Stadt Gelsenkirchen bekommt für die Entwicklung des Kohlenbunkerensembles eine Förderung von 6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung des Bundes. Der Gebäudekomplex soll bis zur IGA 2027 revitalisiert werden und als Kern des dafür geplanten Zukunftsgartens in Gelsenkirchen dienen. Über die Parteigrenzen hinweg haben die beiden ehemaligen Oberbürgermeister Gelsenkirchens Frank Baranowski (SPD) und Oliver Wittke MdB (CDU) in Berlin erfolgreich für dieses Projekt geworben.

 

 „Das Kohlenbunkerensemble ist ein Leuchtturm der Industriekultur in Gelsenkirchen. Mit der Förderung erhält unsere Stadt eine neue Attraktion, die über die IGA hinaus Menschen anlocken wird. Gleichzeitig können wir Gelsenkirchener ein Denkmal unserer Bergbaugeschichte erhalten“, freut sich Oliver Wittke. „Die nachhaltige Transformation alter Industrieanlagen hin zu einer kulturellen und gesellschaftlichen Nutzung ist für den erfolgreichen Wandel entscheidend. Wo dies im Ruhrgebiet in der Vergangenheit gelang, ist eine spürbare Aufwertung des Umfeldes mitunter der ganzen Stadt zu spüren – weit über kulturelle Angebote hinaus.“

 

„Der Kohlenbunker und die Bandstrecke waren schon zur BUGA 1997 mit der Klanginstallation von Dani Karavan ein wichtiger Bestandteil“ erinnert sich Frank Baranowski. „Danach begann der geplante bauliche Verfall – u.a. auch aus finanziellen Gründen. Die bevorstehende IGA macht es nun möglich, doch noch eine das Gebäudeensemble erhaltende Lösung umzusetzen. Die Pläne mit Fassadenbegrünung, Errichtung von Veranstaltungsräumlichkeiten, gastronomische Nutzung und Aussichtspunkt können Dank der Bundesförderung realisiert werden. Das zeigt auch, was möglich ist, wenn über Parteigrenzen hinweg politische Initiativen auf den Weg gebracht werden“.

 

 

Informationen zum Projekt:

Das Kohlenbunkerensemble der ehemaligen Zeche Nordstern besteht aus drei einzelnen Gebäudekörpern: dem Kohlenbunker, der Kohlemischanlage sowie der verbindenden

Bandbrücke. Der Kohlenbunker soll im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 zum Aushängeschild des Gartenschaugeländes entwickelt werden. Genau 30 Jahre nach der BUGA 1997 wird der Nordsternpark wieder Teil einer dezentralen Gartenschau. Was im Jahr 1997 mit der Umgestaltung des Zechen- und Kokereigeländes begonnen wurde, soll nun fortgesetzt werden. Das Kohlenbunkerensemble soll dafür dauerhaft für die kulturelle und gastronomische Nutzung revitalisiert werden. Die hohe architektonische Qualität soll erhalten werden.

 

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