
Der EAK ist eine Vereinigung der CDU, die alle evangelischen Mitglieder der Union vertritt. Der EAK hat seit 1952 das Anliegen, die evangelische Stimme in der Partei zu einen und zu stärken. Wir verfolgen das Ziel, protestantisches Denken und protestantische Überzeugungen in die Union einzubringen und evangelische Christen zum politischen Engagement zu ermutigen. Wir wollen für unsere Arbeit Menschen gewinnen, die in Kirche und Politik zu Hause sind. Gemeinsam mit ihnen wollen wir als EAK aktiv die Wertedebatte in Partei und Gesellschaft beeinflussen.
Wer Interesse hat, sich einzubringen, mitzudiskutieren oder einfach mehr über die Arbeit des EAK zu erfahren, ist jederzeit herzlich willkommen. Bei Fragen, Anregungen oder dem Wunsch zur Mitarbeit freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme – denn von lebendigem Austausch lebt unsere gemeinsame Arbeit. Kontaktieren können Sie uns unter eak@cdu-ge.de!
Der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) ist der Zusammenschluss aller evangelischen Unionsmitglieder, die wegen ihres Glaubens und seiner Grundlagen in den Unionsparteien einen Beitrag zu einer vor Gott und den Menschen verantworteten Politik leisten wollen. Im EAK arbeiten aber genauso Menschen mit, die keine Mitglieder der Unionsparteien sind, er übernimmt insofern eine wichtige Brückenfunktion zwischen Partei sowie Kirche und Gesellschaft. Der EAK hat das grundsätzliche Anliegen, evangelische Christen zum profilierten politischen Engagement zu ermutigen. Der EAK wurde 1952 in Siegen gegründet, nachdem der damalige Bundestagspräsident, Oberkirchenrat Dr. Hermann Ehlers, und andere befürchteten, die Union evangelischer und katholischer Christen könnte durch das katholische Übergewicht und die Uneinigkeit auf evangelischer Seite gefährdet sein. Um die evangelische Stimme in der Partei zu einen und zu stärken, kam es zur Gründung des EAK. Hermann Ehlers, der erste Bundesvorsitzende des EAK, formulierte damals die immer noch aktuelle Aussage „Wir haben im deutschen Protestantismus viel zu lange die Vorstellung gehabt, dass man zwar sehr leicht Bürgermeister und Oberbürgermeister, über Ratsherren und Landtagsabgeordnete, über Staatssekretäre, Minister, Bundesminister und Bundestagsabgeordnete kritisieren könne, dass man aber das Vorrecht habe, sich von der Mitarbeit und dem Hineingehen in die gleiche Verantwortung peinlich fern zu halten, um in Neutralität und Objektivität um so gründlicher darüber urteilen zu können.“ Nach seinem plötzlichen Tod im Herbst 1954 folgten als Bundesvorsitzende des EAK : Robert Tillmanns (1954-55), Dr. Gerhard Schröder (1955-78), Prof. Dr. Roman Herzog (1978-84), Albrecht Martin (1984-90), Peter Hintze (1990-92), Dr. Angela Merkel (1992-93), und Jochen Borchert (1993-2003). Seit 2003 ist Thomas Rachel MdB Bundesvorsitzender. EAK-Bundesgeschäftsführer ist Pastor Christian Meißner. Im EAK-Bundesvorstand sind die Landesverbände einschließlich Bayern (CSU) zusammengefasst, in diesen wiederum die Kreisverbände. Seit seiner Gründung hat der EAK sich bemüht, protestantisches Denken und evangelische Überzeugungen in die Unionsparteien einzubringen, ein Forum an der Nahtstelle zwischen Kirche und Politik zu bieten und für die Kirchen auf allen Ebenen Gesprächspartner zu sein. Daher ist es heute für den EAK besonders wichtig, für seine Arbeit Menschen zu gewinnen, die in Kirche und Politik gleichermaßen zu Hause sind. Er wirkt durch das ihm verliehene Antragsrecht auf politische Entscheidungen der Union unmittelbar ein. Durch seinen Kontakt mit den Abgeordneten der Unionsparteien wird seine Stimme auch im Parlament gehört.
Ziel und Aufgabe des EAK ist es, evangelische Bürgerinnen und Bürger für die Ziele der CDU/CSU zu gewinnen, die evangelischen Mitglieder in der CDU/CSU zu aktivieren, die evangelischen Belange in der Partei zu vertreten, die Verbindungen zu den evangelischen Kirchen weiter auszubauen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Konfessionen in der CDU/CSU zu fördern. Der EAK will die Besinnung auf die Fundamente evangelischer Verantwortung und die verbindliche Orientierung am Gesamtzeugnis der Heiligen Schrift für die Politik immer wieder neu vermitteln und stärken. Der EAK versteht den Menschen als Ebenbild Gottes und orientiert sich am christlichen Menschenbild. Darum will er zum rechten Gebrauch der Freiheit in Verantwortung und Bindung aufrufen und anleiten und sich für die Stärkung von verbindlichen Werten, Menschenrechten und Menschenwürde einsetzen. Der EAK ruft in Achtung der Zehn Gebote zu einem gesellschaftlichen Konsens auf, der die wichtigen Güter unseres Zusammenlebens, wie Leben, Gesundheit, Ehe, Eigentum, persönliche Ehre und Wahrhaftigkeit, schützt. Der EAK möchte das christliche Gebot der Nächstenliebe in eine aktive Politik für mehr Gerechtigkeit in unserem Lande, aber auch gegenüber anderen Völkern und Ländern, einbringen. Der EAK ist offen für neue Entwicklungen und Herausforderungen. Er arbeitet in ökumenischem Geist und im Respekt vor der „versöhnten Verschiedenheit“. Der EAK will aus dem Menschen- und Weltverständnis der Reformation, das um die „Freiheit eines Christenmenschen“ im Reich „zur Rechten und zur Linken“ (Luther) weiß, den Schwachen ein Anwalt und den Starken eine Zumutung sein. Der EAK fordert die evangelischen Christen zu verstärktem gesellschaftlichen Engagement heraus.
Der EAK wird auf Bundesebene durch den Bundesvorstand repräsentiert. Er erarbeitet die politischen Konzepte für eine erfolgreiche Gestaltung des Dialogs zwischen den Kirchen und den Unionsparteien. Durch Vortragsveranstaltungen und Gesprächsforen, in Stellungnahmen und Beiträgen versucht der EAK, Kenntnisse zu politischen und kirchlichen Problemstellungen unserer Zeit zu vermitteln, seine Position deutlich zu machen und dafür zu werben. Als Referenten lädt der EAK vor allem Politiker der Unionsparteien und Vertreter der evangelischen Kirchen ein. Auch Mitglieder anderer Parteien und Vertreter der Ökumene sind beim EAK immer gern gesehene Gäste. Das gilt ganz besonders auch für Fachleute aller wissenschaftlichen Disziplinen. Der EAK setzt auf Meinungs- und Bewusstseinsbildung und damit auf Gewissensschärfung. Der EAK-Bundesvorstand veranstaltet regelmäßig die „Berliner Theologischen Gespräche“, in denen aktuelle politische Fragestellungen, aber auch ethische Grundsatzfragen diskutiert werden. Weiterhin gibt der Bundesverband 10 mal im Jahr das Publikationsorgan „Evangelische Verantwortung“ (EV) heraus. Die EV versteht sich als Diskussionsforum. In ihr wird um den besten Weg für eine Politik in christlicher Verantwortung gerungen. Die Bundesgeschäftsstelle stellt neben der EV eine Vielzahl von Informationsmaterialien, wie z.B. Broschüren, Plakate und Pressemappen, zur Verfügung und organisiert Veranstaltungen.
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