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13.05.2020, 09:19 Uhr
CDU: Hassel fehlt ein Vollsortimenter
GE-Nord. “Nach der Profanierung von St. Theresia ist der Erhalt des Gebäudes für die Bürgerinnen und Bürger in Hassel sehr wertvoll und wichtig. Viele wünschen sich eine Folgenutzung für das denkmalgeschützte Kirchengebäude. Daher unterstützen wir die Idee dort eine Kindertagesstätte entstehen zu lassen ausdrücklich“, erklärte Dieter Kutzborski (CDU), stellvertretender Bezirksbürgermeister von GE-Nord.
 Die Nahversorgung in Hassel entlang der Polsumer Straße habe sich in den vergangenen Jahren mit der Ansiedlung von Aldi und dem Penny Markt durchaus positiv entwickelt, „was jedoch fehlt ist ein Vollsortimenter, der möglicherweise auf dem Gelände hinter der Kirche langfristig angesiedelt werden könnte. Hier ist die Stadt mit dem gerade beschlossenem Aufstellungsbeschluss in einem sehr frühzeitigen Verfahrensstand der Planung. Endgültige Festlegungen was dort realisiert werden darf werden erst in einigen Jahren getroffen, so dass wir uns nichts vergeben, wenn wir heute eine ergebnisoffene Überplanung des Geländes ermöglichen. Ausdrücklich füge ich hinzu, dass damit auch der Erhalt der Grünfläche hinter der Kirche mit dem wertvollen Baumbestand eine Option ist“, erklärte Andreas Est, CDU-Fraktionsvorsitzender in der BV-Nord.

Auch die CDU stimmte der vorgesehenen Beauftragung eines Gutachtens über die Folgen einer Verlagerung des Durchgangsverkehrs von der de-la-Chevalleriestraße auf den buerschen Ring zu. Hier sei es wichtig wie der Ring in Zukunft gestaltet werde. „Eine einfache Verlagerung des Verkehrs beispielsweise auf die vom-Stein-Straße, die heute mehr an eine Schlagloch-Piste denn an eine Umgehungsstraße erinnert, wäre sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss“, meint Est abschließend.