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03.12.2018, 09:52 Uhr
CDU OV Altstadt: 90 Jahre Großstadt Gelsenkirchen – Kein Grund zu erinnern?
Von 90 Jahren (1. April 1928) wurden die beiden Großstädte Gelsenkirchen und Buer zu einer neuen Großstadt verschmolzen. Viele Städte würden ein solches Ereignis nutzen, um an dieses historische Datum zu erinnern, und entsprechend zu begehen. Leider verzichtet Gelsenkirchen auf diese Möglichkeit, sich positiv darzustellen.
Dieses bedauert der Stadtverordnete und Vorsitzende der CDU-Altstadt, Frank-Norbert Oehlert, außerordentlich. In einem Schreiben an die Stadt Marketing GmbH hat der CDU-Politiker nachgefragt, welche Gründe gegen ein derartiges Erinnern gestanden haben, oder ob es schlicht und ergreifend einfach nicht „auf dem Schirm“ gewesen sei. Positive Botschaften kann man mit artigen Jahrestagen setzen, wenn man es will.

 

„Es ist wichtig, an die Geschichte zu erinnern, um Gegenwart und Zukunft gut zu gestalten“, erklärte der profilierte CDU Politiker, der in diesem Jahr, ein Buch über die Geschichte der Stadt herausgegeben hat. Dazu stellt Oehlert fest, dass die Nachfrage nach diesem Buch ist groß sei und nachgedruckt werden musste. Dieses belegt, das Bedürfnis der Burger sich mit der Geschichte der Stadt zu identifizieren sei ungebrochen. Daher sei für ihn unverständlich, dass weder die Stadtspitze noch die Stadt Marketing dieses Potenzial hebt, um positive Signale in die überregionalen Medien zu senden. Ebenso wichtig ist die Beschäftigung mit der Stadtgeschichte für die vielen Menschen in den letzten Jahren ihre neue Heimat in Gelsenkirchen gefunden haben. Wie sollen sie verstehen, wo sie sich befinden? Wie sollen sie verstehen, warum diese Stadt die Probleme hat? – Dies gelingt besser, wenn man die Geschichte der Stadt kennt.

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