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26.11.2013, 13:15 Uhr
CDU sagt NEIN zum Abbiegegebot in die Uferstraße
Klaus Rassmann: Die Verkehrsumleitung und der produzierte Rückstau bedeuten nur eine Verlagerung der Umweltbelastung
Heute soll der Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz entscheiden, ob die Verlagerung des Durchgangsverkehrs auf der Kurt-Schumacher-Straße über die Uferstraße in Richtung Stadtsüden weiter Bestand haben soll. Im Verkehrs- und Bauausschuss hat sich die CDU bereits klar gegen die Aufrechterhaltung des Abbiegegebotes ausgesprochen.
Klaus Rassmann, umweltpolitischer Sprecher der CDU: „Mit Blick auf das Fazit des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz zu den bisherigen Maßnahmen zur Verringerung der Immissionsbelastungen stellen wir fest, dass das Maßnahmenpaket auch auf absehbare Zeit nicht zu den erforderlichen Verbesserungen führen kann. Da die Verkehrsumleitung an der Uferstraße nur eine Verlagerung der Umweltbelastung an anderer Stelle bedeutet und der Verkehrsrückstau an der Kanalzone in den Stoßzeiten alles andere als ein Ruhmesblatt der Verkehrslage in Gelsenkirchen ist, hält die CDU weitergehende Maßnahmen für dringend erforderlich, um die Lage in den Griff zu bekommen. Aufgrund der talartigen Lage des Bereiches in der „Schalker Meile“ und die sich daraus ergebende schlechte Durchlüftung sind nun andere Überlegungen gefordert. Die CDU-Ratsfraktion Gelsenkirchen beantragt daher die umwelttechnische Prüfung eines Abrisses des Hauses Kurt-Schumacher-Straße 109 und Vorlage des Ergebnisses noch vor der Kommunalwahl 2014.“

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