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23.01.2017, 12:38 Uhr
Abriss der alten PI-Süd gibt Badneubau neue Chancen
Der offensichtlich von der Verwaltung bevorzugte Abriss des Gebäudekomplexes der alten Polizeiwache Gelsenkirchen an der Overwegstraße gibt auch Sicht des Vorsitzenden der CDU-Altstadt, Frank-Norbert Oehlert einem Neubau des Zentralbades am alten Standort eine neue Chance. Bereits seit 2010 fordert die CDU-Altstadt eine Aufwertung des Bäderstandortes. Mit der Aufgabe der Polizeiwache hatte Oehlert die Zuschlagung des Geländes zum Zentralbad und damit für ein modernes Bad ins Gespräch gebracht. „Nachdem die Frage einer weiteren Nutzung des Gebäudes durch die Stadtverwaltung mit dieser Entscheidung geklärt ist, kann nunmehr die gesamte und wesentlich vergrößert Fläche für den Neu- bzw. Ersatzbau des Zentralbades genutzt werden. Damit ergeben sich neue Perspektiven für den Standort“, erklärte der CDU-Politiker. Eine Verlagerung nach Schalke-Nord dagegen lehnt die CDU-Altstadt nach wie vor ab.
„Die Strahlkraft der Innenstadt ist in Gefahr, wenn für die Stadtgesellschaft wichtige Funktionen in die Ränder verlegt werden. Nur eine attraktive Innenstadt, zieht Menschen und damit auch Kunden für die Geschäfte an. Zurzeit passiert ein Kahlschlag bei den öffentlichen Funktionen, sei es das Finanzamt, das Amtsgericht, oder jetzt das Schwimmbad. Das Gelsenkirchener Schwimmbad hat sich immer in der Stadtmitte befunden. Erst an der Husemannstraße, später an der Overwegstraße. Da helfen auch keine sogenannten Sichtachsen, man der Sinn für die Funktionalität einer Innenstadt verloren geht. Stadtentwicklung funktioniert nicht betriebswirtschaftlich. Dies gilt für das Land, erst Recht aber für die Stadt“, erklärte Frank-Norbert Oehlert, Vorsitzender der CDU-Altstadt und Stadtverordneter. Stadtteile haben immer eine untergeordnete Rolle gespielt. Ein Problem Gelsenkirchens sei ja die Aufspaltung in zwei starke Zentren: Gelsenkirchen und Buer, die von weiteren Nebenzentren begleitet werden. „Dies hat schon manche Entwicklung verhindert. Angesichts der objektiven Schwächen der Stadt macht aber eine Selbstverzwergung der Innenstadt keinen Sinn.“

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