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11.10.2013, 15:12 Uhr
Wittke legt Landtagsmandat nieder
Mit Ablauf des kommenden Mittwoch wird der neugewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Wittke sein Landtagsmandat niederlegen. Für ihn wird der Vorsitzende der CDU Remscheid, Jens Nettekoven, über die Landesreserveliste der CDU in den Landtag nachrücken.
Zuvor wird Wittke am Mittwoch noch einmal im Plenum reden. „Zukunft braucht Herkunft – Für eine zukunftsgerichtete Denkmalförderpolitik in Nordrhein-Westfalen“ heißt der Antrag der CDU-Landtagsfraktion, zu dem der ehemalige Bauminister seine ‚Abschiedsrede‘ halten wird. In dem Antrag kritisiert die Union die massiven Kürzungsabsichten der rot-grünen Landesregierung in der Denkmalpflege und fordert ein umfassendes Konzept, das alle Instrumente, wie Zuschüsse, Darlehen und städtebaulichen Denkmalschutz zusammenfasst, aufeinander abstimmt und eine dauerhafte und berechenbare Förderung des archäologischen und baukulturellen Erbe in NRW sicherstellt. „Im großen Bau- und Verkehrsministerium war mir die Denkmalpflege ein besonderes Anliegen. Deshalb habe ich auch immer darauf gedrungen, das Hans-Sachs-Haus auf keinen Fall abzureißen. Die von mir bewilligten 17 Millionen Euro Fördermittel waren da sicher eine gute Entscheidungshilfe für Gelsenkirchen“, freut sich Wittke, dass er zu einem denkmalpolitischen Thema seine letzte Rede im Düsseldorfer Parlament halten kann.

Oliver Wittke wurde 1995 erstmals in den Landtag gewählt und schied nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister 1999 wieder aus, bevor er von 2007 bis 2010 und dann erneut nach der letzten Landtagswahl 2012 in das Landesparament einrückte. Der CDU-Politiker hofft, nun im Deutschen Bundestag seine Arbeit in der Bau- und Verkehrspolitik fortsetzen zu können.