CDU Kreisverband Gelsenkirchen
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31.10.2013, 15:03 Uhr
Wie entwickelt sich der Einzelhandel in der Innenstadt?
Mit großer Besorgnis nimmt der Vorsitzende der CDU-Altstadt, Frank-Norbert Oehlert, den zunehmenden Leerstand von Ladenlokalen an der Ringstraße, der Hauptstraße, der Weberstraße und nun auch an der Arminstraße zur Kenntnis. Der demographische Wandel, aber auch ein sich veränderndes Kaufverhalten der Bürger durch das Internet sieht der Kommunalpolitik als Auslöser dieser Veränderungen. In diesem Verdrängungswettbewerb werden am Ende nur wenige zugkräftige Einkaufsstandorte in der Stadt, aber auch in der Region übrigbleiben. Daher sei es dringend geboten, gemeinsam mit allen Akteuren in der City, wie Hauseigentümer, Geschäftsinhaber aber auch Freiberufler, wie Ärzte und Anwälte, Dienstleister, Banken und Stadt, über weiteres Attraktivitätssteigerungspotential zu sprechen.
Wörtlich führte Oehlert aus: „Gelsenkirchen wird aufgrund des demographischen Wandels weiter Einwohner verlieren. Dieses hat neben einer Zunahme des Internethandels Konsequenzen auch auf die benötigte Anzahl von Ladenlokalen. Die CDU-Altstadt könnte sich gut vorstellen, dass nach objektiven Kriterien nicht mehr vermietbare Ladenlokale einer neuen Nutzung zugeführt werden. Jahrelanger Leerstand hilft nicht. Diese Erkenntnis, dass nur eine neue Nutzung nach einer Investition hilft, muss bei den Hauseigentümern geweckt und z.B. durch günstige Umbaudarlehen beispielweise auch durch die Sparkasse weiter gefördert werden.“

Oehlert betont, dass es hier nicht um ein Schlechtreden des Standortes ginge, sondern vielmehr darum, rechtzeitig zu handeln, solange man noch über ein gewisses Maß an Handlungsfähigkeit verfüge. In diesem Stadium befinde man sich zurzeit. Allerdings, so merkte er kritisch an, werde die Innenstadt durch die Entscheidung der Landesregierung, dass Amtsgericht nicht mehr in der City anzusiedeln, geschwächt. Hier hätte er sich mehr Rückenwind aus der Landeshauptstadt für eine strukturschwache Region erhofft. Mehr Mut fordere er auch ein, darüber zu sprechen, wie insgesamt die städtische Infrastruktur besser an die zukünftigen Ansprüche ausgerichtet werden können.